Dezent und sicher – die passende Versorgung für Frauen
Für Frauen gibt es dünne, anatomisch geformte Produkte, die unter der Kleidung nicht auffallen und trotzdem sicher schützen – entscheidend ist die richtige Saugstärke und Größe, nicht möglichst dick. Und: Bei entsprechender Ausprägung zahlt die Krankenkasse.
Welche Produkte passen
Bei leichter Ausprägung genügen oft dünne Einlagen. Steigt die Menge, bieten anatomische Vorlagen oder Pants mehr Sicherheit. Wichtig: spezielle Inkontinenzeinlagen statt Damenbinden wählen – sie nehmen Urin schneller auf und binden Gerüche zuverlässiger.
Die richtige Größe und Stärke
Die Größe richtet sich nach dem Hüftumfang an der breitesten Stelle. Ein zu großes Produkt läuft an den Beinen aus, ein zu enges drückt. Bei der Saugstärke zählt neben der Menge die Aufsauggeschwindigkeit – damit die Haut trocken bleibt.
Kostenübernahme
Aufsaugende Inkontinenzhilfen sind Hilfsmittel der Krankenkasse nach § 33 SGB V; ein Pflegegrad ist nicht nötig. Die gesetzliche Zuzahlung beträgt höchstens 10 € im Monat, die Grundversorgung ist aufzahlungsfrei. Den Weg dorthin können Sie über das Rezept anstoßen – Geria+med übernimmt Belieferung und Abrechnung. Wer ohne Rezept direkt kaufen möchte, findet die Produkte im Online-Shop.
Häufige Fragen
Sind Inkontinenzeinlagen sichtbar? Moderne, anatomisch geformte Produkte sind dünn und unter normaler Kleidung unauffällig.
Brauche ich für die Versorgung einen Pflegegrad? Nein. Aufsaugende Inkontinenzhilfen zahlt die Krankenkasse auf Rezept, unabhängig vom Pflegegrad.
Quellen & Stand: § 33 SGB V; GKV-Spitzenverband, Produktgruppe 15; Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. Stand: 06/2026. Keine Rechtsberatung; maßgeblich sind die Auskünfte Ihrer Kasse.